Arbeitsvertrag minijob bürokraft

Die gegenwärtige Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt kann nicht ohne Berücksichtigung der seit Mitte 1990 großen Umstrukturierung verstanden werden. In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich sowohl das Beschäftigungsniveau als auch die Beschäftigungsstrukturen und die Arbeitslosigkeit erheblich verändert. Betrachtet man die Gesamtzahl der Erwerbstätigen und die Gesamtbeschäftigungsquote, so ist seit Mitte der 2000er Jahre ein erheblicher Anstieg zu verzeichnen. Die deutsche Beschäftigungsquote ist seit Mitte des letzten Jahrzehnts deutlich gestiegen und erreichte 2013 mehr als 73 %. Diese Quote liegt deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von rund 65 %, der für die 1990er und anfang e000er Jahre charakteristisch war (siehe Abb. 1), womit Deutschland jetzt über dem Vereinigten Königreich liegt und mit Ländern wie Dänemark, Schweden, den Niederlanden und Österreich in Einklang steht. Untersuchungen zeigen nun, dass der Übergang von einem befristeten zu einem unbefristeten Vertrag in Deutschland relativ häufig ist, insbesondere für junge Menschen, die in die Privatwirtschaft eintreten, für die befristete Arbeitsverträge (außerhalb echter Lehrverträge, die etwa die Hälfte aller befristeten Arbeitsverträge ausmachen) als verlängerte Probezeit angesehen werden können, während die kontinuierliche Verlängerung befristeter Arbeitsverträge in der Öffentlichkeit noch weiter verbreitet ist. , akademischer und sozialer Sektor, in dem besondere Bedingungen herrschen (Bellmann et al. 2009; Hohendanner 2010; Boockmann und Hagen 2005; Lehmer und Ziegler 2010).

Problematischer ist jedoch die Mobilität von der Leiharbeit zur dauerbefristeten (direkten) Beschäftigung, da die Arbeitsverwaltung in Deutschland unterschiedlich institutional ist und funktional ist (Baumgarten et al. 2012; Spermann 2011; Kvasnicka 2008; Holst et al. 2009; Lehmer und Ziegler 2010; Crimmann et al. 2009). Bei der Teilzeitarbeit sehen wir eine erhebliche Beschäftigungsstabilität der (freiwilligen) Teilzeitarbeit in Deutschland, die auch als Standardarbeitsvertrag bei reduzierter Wochenarbeitszeit wahrgenommen werden kann. Dennoch ziehen es die meisten Teilzeitbeschäftigten wahrscheinlich vor, ihre Arbeitszeit zu erweitern (Holst und Seifert 2012). Mobilitätsbarrieren, die bei der marginalen Teilzeitarbeit bestehen, sind auf die unerschwinglichen Grenzsteuersätze zurückzuführen, die in diesem Segment auf dem Schwelleneinkommensniveau zu verzeichnen sind (Eichhorst et al. 2012; Freier und Steiner 2008). Die Mobilität von niedrig bezahlten zu höheren Löhnen ist häufiger bei jüngeren und besser qualifizierten Arbeitnehmern sowie bei männlichen Arbeitnehmern im Allgemeinen, insbesondere wenn sie (i) Unternehmen mit großen Segmenten von schlecht bezahlten Arbeitsplätzen und (ii) ungelernte Dienstleistungsberufe verlassen können (Mosthaf et al.

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