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1722 kaufte der Grafen von Hillesheim einen Viertelanteil der Herrschaft über Reipoltskirchen von den Grafen von Löwenhaupt. Diese Tat wurde vom Reichskammergericht gekippt, obwohl die tatsächliche Umkehrung der Tat erst 1754 erfolgte. Der Graf von Hillesheim gab seinen Ehrgeiz, einen Anteil an der Reipoltskirchener Herrschaft zu übernehmen, offensichtlich nicht auf, denn 1730 kaufte er einen halben Teil der Herrschaft aus den Beständen der Grafen von Manderscheid. Die Hillesheimer hielten diesen Anteil bis zur Französischen Revolution. Die kirchlichen Anordnungen wurden vom Grafen von Hillesheim geändert. In Reipoltskirchen wurde eine katholische Pfarrei gegründet, die dem Erzbistum Mainz unterstellt wurde. Evangelisch-lutherische Kirchengemeinden wurden in Finkenbach, Rathskirchen und Rudolphskirchen (heute Ortsteil Rathskirchen) gegründet. Oktober 1748 starb Graf Willhelm von Hillesheim in Reipoltskirchen. Nach seinem Tod wurde zwischen Löwenhaupt und Hillesheim eine umfassende Überholung der Herrschaftsvereinbarungen ausgehandelt. Dieses Abkommen wurde am 21.

März 1754 vom Kaiser gebilligt. 1761 kam es zu Streitigkeiten mit dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken über Zehnten, Zwangsarbeit, Steuern und Wildfangrecht (ein System, nach dem ein Feudalherr jede “streunende” Person in seine Domäne in die Reihen seiner Untertanen aufnehmen konnte, wenn er oder sie nicht die Treue zu einem anderen Herrn nachweisen konnte). Obwohl das Reichskammergericht In Wetzlar im Fall seiner Klage zugunsten Reipoltskirchens entschied, machte das Großherzogtum mit dem Zwergstaat Reipoltskirchen weiter, was es für richtig hielt. Am 28. November 1763 verkauften die Löwenhaupts ihren Anteil an Reipoltskirchen an den Kaiserlichen Grafen Philipp Andreas Ellrodt (oder Andreas Philipp von Ellrath, später Ellroth, geb. 1707; * 1. Januar 1767), ein hoher Beamter in Bayreuth (wo Graf Nils ebenfalls im Staatsdienst war), für 140.000 Gulden. Kasimir erhielt 60.000 Gulden davon, während sein Bruder Nils ein jährliches Einkommen von 3.000 Gulden von den anderen 80.000 Gulden erhielt. Der Tat wurde sogar eine genaue Beschreibung der Herrschaft Reipoltskirchen vorangestellt, die zum Teil lautete: Die Reichsherrschaft Reipoltskirchen steht mit dem hochgräflichen Haus von Hillesheim in Gemeinschaft gleich, liegt zwischen den hochfürstlich – zweibrückischen und kurfürstlich – pfälz Länder meistensischen und hat ihr steils in einem Reich fortgehendes Territorium. “Die Reichsherrschaft Reipoltskirchen steht mit dem hohen Komitalhaus Hillesheim in derselben Gemeinde, liegt zwischen dem hohen Fürstenland Zweibrücken und dem Kurpfälzer Land und hat ein eigenes, meist zusammenhängendes Gebiet.”

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